12.12.2009

Braunschweig, Haifischbar

Konzerbericht

Dieses Konzert kommt auf jeden Fall auf die Best-Gigs-Liste. Doch alles der Reihe nach.

Mittwoch erhielten wir von Andreas die Nachricht, dass „Juniphon“ aufgrund einer Erkrankung des Sängers, nicht als Vorband spielen können. Ganz ohne wollten wir aber auch nicht. Wir gingen mehrere Möglichkeiten durch(unter anderem das wir zweimal(!) spielen), und entschieden uns für einen Support. Nur welcher soll es sein? Mir fiel unsere myspace Freundin „Amy Vanderlynn“ ein. Kurze Anfrage per Mail, und sie hat spontan zugesagt. Ein Problem weniger. So hatten wir wieder Platz für neue Probleme. Wir wussten ja, dass die Haifischbar klein ist, aber das die Bühne dann soo klein ist war uns neu. 3x3 Meter bieten kaum Platz für Mätzchen. Wir waren froh alles auf die Bühne zu kriegen. Aber Platz ist ja bekanntlich in der kleinsten Hütte. Und schon hieß es „Open Door“. Waren wir es sonst eher gewohnt etwas auf die ersten Gäste zu warten, war es sehr schnell proppevoll. Sehr gut. Mutig(oder sollte ich sagen Faul) wie wir waren, haben wir nicht ein einziges Plakat aufgehängt, sondern nur in diversen Zeitungen und online Werbung gemacht. Also alles richtig gemacht. Richtig gut gemacht hat Amy Vanderlynn ihren Job als Support. Mangels Band in Halbplayback, gab es für sie auch eine Premiere. Zum ersten Mal hat sie ihre eigenen Songs Live gesungen. Sehr hörenswert. Dann noch einige Coversongs und zack standen wir auf der Bühne.

Als Intro sangen wir 4 lauthals „We wish you a merry christmas“. Die ersten schmunzelnden Gesichter im Publikum. Und dann ging es los. „Welcome“ mussten wir leider abbrechen. Mein Gesang war trotz Soundcheck überhaupt nicht zu hören. Keine Ahnung woran das gelegen hat. Chris´ Mikro war etwas lauter, also habe ich mir das gegriffen. Hatte aber auch was Gutes. So waren die minimal ;-) schief gesungenen Töne nicht zu hören. Wir machten mit einem neuen Song(„Wieder da“) weiter. Schnell hatte wir die Leute in unseren Bann gezogen. Neue Songs reihten sich an ganz alte („Stop“). Garniert mit extrem viel Hirnschwund bei den Ansagen, sorgten wir für ein sehr geiles Konzert mit einer kleinen Can-Can-Tanzeinlage von uns allen als letzte Zugabe. Wie immer war es viel zu kurz für mich. 90 Minuten sind schon ganz ordentlich, aber die 2 Stunden Grenze müssen wir mal überschreiten.

Glücklich und Zufrieden mischten wir uns dann unters Publikum, und bedankten uns artig für jedes Lob. Nach einigen Getränken packten wir unsere Sachen in die Autos und fuhren in den Übungsraum. Dort feierten wir noch weiter und schwärmten von einem weiteren entspannten Gig. Genauso muss es sein.

Vielen Dank an die Haifischbar, Amy Vanderlynn und natürlich an alle Anwesenden.

Wir kommen sehr gerne wieder.

Peter P.

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