28.08.2010

Braunschweig, Kulturnacht 2010

28.08.2010 Kulturnacht, die Dritte

 

Die neunte Kulturnacht und wir sind zum dritten Mal bereits dabei. Hoffen wir mal, dass das für die Location kein schlechtes Omen ist. 1997 spielten wir Open Air im Bürgerpark, jetzt steht dort die VW Halle. 2002 spielten wir im „FBZ“, jetzt abgerissen. Dieses Jahr war das „Merz“ unsere Location...

Um 18:00 Uhr haben sich Kai, Chris und ich im Übungsraum zum Abbau getroffen. Andreas war derweil mit seinen „Juniphon“-Jungs unterwegs. Die spielten auch bei der Kulturnacht. Um 19:00 Uhr kamen wir im „Merz“ an. „Eyelash Black“ war mit dem Soundcheck fertig und überließ uns die Bühne zum Aufbau und Soundcheck. Nach dem Soundcheck düste Andreas wieder zu „Juniphon“, um dort den Soundcheck zu machen. Wir anderen gingen erst mal lecker Döner essen. Nach und nach trudelten die ersten Zuschauer ein. Bei solchen Veranstaltungen weiß man immer nicht wie viele Leute kommen. Doch das „Merz“ füllte sich recht schnell. Nur einer fehlte noch 5 Minuten vor Showtime: Andreas. Zum Glück gibt es ja Handys. Andreas war auf dem Weg. Gestresst stürmte er auf die Bühne und baute schnell die Drums auf. In der Zwischenzeit haben wir uns umgezogen, und legten um 21:05 Uhr los.

Wie beim Musikum haben wir wieder das Intro versemmelt. Irgendwie haben wir es nicht geschafft, die 10 Meter während des Intros (60 Sekunden) von Backstage zur Bühne zu gehen. Das Intro war zu Ende, und unsere beiden Saitenspieler waren noch beschäftigt ihre Instrumente anzulegen. Ich glaube, wir müssen mal in ein Trainingslager ;-). Solche Kleinigkeiten können uns aber nicht aus dem Konzept bringen. Wie meistens stehen die Leute bei den ersten Songs immer etwas weiter von der Bühne entfernt. Ich bin von der Bühne und habe einige Leute persönlich mit Handschlag begrüßt. Jetzt war das Eis gebrochen, und die Leute kamen näher. Wie spielten wieder einmal ein souveränes Konzert trotz des „bescheidenen“ Monitorings. Nach „Tonite“ bat ich Andreas zu gemeinsamen Kniebeugen nach vorne. Unsere Strafmaßnahme für Fehler. Dadurch dass Andreas um 23:00 Uhr noch mit „Juniphon“ spielen musste, war nicht viel Zeit für ausschweifende Ansagen und viele Zugaben. Um kurz nach 22:00 Uhr war unsere Show vorbei. Andreas düste sofort los, wir tranken noch mit ein paar Freunden ein Bier und ließen uns beglückwünschen für ein weiteres geiles Konzert (Zitat Hagen, Basser von Juniphon: „Das Beste Konzert was ich von Euch gesehen habe.“). Dann haben wir schnell unser Zeug ins Auto geladen, im Übungsraum ausgeladen, und sind ab zum „Juniphon“-Konzert.

So ein schöner Abend verlangt natürlich auch nach einer Aftershow Party. Wir sind mit ein paar Leuten ins „Meier“ gefahren und haben dort weiter gefeiert. Um halb fünf haben die dann einfach das Licht angemacht, und uns auf den Heimweg geschickt. Frechheit! Wir hätten gerne noch länger gefeiert.

Wir immer war es ein sehr geiler Abend und wir bedanken uns brav bei allen Anwesenden fürs mitrocken, beim Merz für die Location, Josh für den Sound, bei „Eyelash Black“ für Drums und Bassanlage, und der Stadt Braunschweig für die Kulturnacht.

 

Peter P.

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