28.06.2008

Braunschweig, Musikum

Konzerbericht

Nachdem wir schon diverse Jahre Gäste beim Musikum sein durften, stand unser Konzert dieses Jahr unter einem besonderen Licht: Der erste große Gig mit unserem Andreas an den Drums. Da die Feuertaufe in Magdeburg gut gelaufen war, hatten wir aber keine Zweifel, dass wir gemeinsam wieder vor einem großen Publikum bestehen können. Nachdem erst Peter und dann ich jeweils 2 Wochen im Urlaub waren, lief auch die Generalprobe am Freitag vor dem Musikum gut. S10D funktionierte, nur beim ersten Mal tut’s weh.

Da wir uns am Samstag erst um 19 Uhr treffen wollten, hatte ich noch Zeit mir Frau und Kind das nachmittägliche Musikum zu genießen. Die familiäre und harmonische Stimmung ist immer wieder einzigartig. An der Qualität der Bands merkt man immer wieder das sorgfältige Auswahlverfahren: Gute Musiker und für jeden ist etwas dabei. Der gehobene musikalische Standard bescherte mir schon mal das erste Lampenfieber, das vergeht wohl nie.

Um 19 Uhr war dann Treffen im Proberaum. Ab dann war alles wieder S10D-like: Nur keinen Stress! Erst einmal gemütlich den ersten Halben wegnuckeln, dann einladen mit tatkräftiger Unterstützung von Martins Kumpel Matze und unserem Starfotografen Nils. Dann rüber zur Schunter und erst mal die Getränkemarken eingesackt. Nur sind bei Peter und mir nicht so richtig viele angekommnen. Aber, wie soll ich sagen, alles „lief“ so, wie - und worein - es laufen sollte. Es ist ja schließlich Musikum! Das spricht immer für erstklassige Betreuung, und das schlisst ein perfektes Catering ein, gerade bei Stammkunden wie S10D!

Viel Zeit gab es aber ohnehin nicht, da vor uns nur eine kurze Umbaupause geplant war. Dafür war es nötig beim Aufbau für Shotgun Justice so viel wie möglich auf die Bühne zu schleppen. Der Plan, Andreas Schlagzeug gleich mit auf die Bühne zu stellen, wurde aber gleich verworfen. Für Heavy Metal braucht mal wohl etwas mehr Schlagzeug als wir! Das hörte sich dann aber auch sehr gut an. Schöner solider Metal. Dementsprechend füllte sich der Saal auch beträchtlich. Nach dem letzten Lied war es dann für uns an der Zeit die Bühne zu beziehen. Durch die Vorarbeit ging das Aufbauen zugig voran. Der Mixer musste auch Zeit sparen, daher teilte er uns mit, dass es keinen Soundcheck geben wird. Das stieß bei S10D wie üblich auf Gelassenheit: Kein Thema! Wir fangen an und Du machst den Rest einfach während der ersten Songs.

Nach der üblichen Einschwörung war es dann soweit. Das Intro wurde eingespielt, wir betraten die Bühne, der Saal war voll, und dann: Showtime!

Und wieder einmal merkte man, dass beim Musikum nicht am Sound gespart wird. Nachdem der Mixer seine Sache im Griff hatte, gab es den echten Wohlfühl-Sound auf der Bühne. Genau so will man es haben! Dann kann auch richtig gerockt werden. Und das haben wir dann auch, etwas über eine Stunde lang, dank Peters Gesabbel, welches ich mir dank der mehr als 10-jährigen Eingewöhnungsphase gar nicht mehr wegdenken kann.

Uns hat der Gig extrem viel Spaß gemacht. Wie das Publikum das empfunden hat, kann ich schlecht sagen. In den ersten Reihen konnte zumindest keiner ruhig stehen bleiben. Wer es genau wissen möchte der kann bei uns ins Gästebuch schauen, oder kömmt am besten bei einem unserer nächsten Gigs selber vorbei und bildet sich sein eigenes Urteil! Ihr seid immer willkommen, und werdet unter Umständen von Peter persönlich begrüßt! So war es z. B. in Magdeburg!

Nach den Gig ging es natürlich feuchtfröhlich weiter bis in die frühen Morgenstunden. Das war dann der perfekte Ausklang für einen perfekten Abend!

Liebe Schuntis, wenn ihr uns lasst, dann kommen wir immer wieder!

Zu guter Letzt noch ein spezielles Dankeschön an unsere Hardcore-Fans Till & Chris & Co., die uns auch nach unserer langen Pause nicht vergessen haben! Prost!

Kai

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